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Wildpark e.V.
Willkommen beim Wildpark e.V.

Wildpark e. V.
Verein gegründet
Der Vorstand | 15. März 2004

Wildpark e.V.Der im Februar 2004 gegründete Wildpark e.V. hat sich vorgenommen, die denkmalgerechte Erhaltung und Pflege des Wildparks in Anlehnung an Lenné'sche Vorstellungen zum "königlichen Wald" zu unterstützen.

Anlass für die Gründung war die im Bundesverkehrswegeplan 2003 enthaltene "Netzverknüpfung/Ortsumgehung Potsdam/B 1 neu", die bei ihrer Realisierung das Einzeldenkmal Wildpark, der Naturschutz-, Landschaftsschutz-, Baumschutz- sowie Trinkwasserschutzgebiet ist und zum Schutzbereich der Denkmalbereichssatzung der UNESCO und damit zum Weltkulturerbe gehört, unüberbrückbar in zwei Hälften teilen würde.

Der Wildpark ist Teil der Berlin-Brandenburger Kulturlandschaft, die sich im Nord-Osten von der Pfaueninsel über Sacrow, Glienicke, Neuer Garten, Sanssouci, Neues Palais bis Paretz im Nord-Westen und Caputh, Petzow und Ferch im Süd-Westen erstreckt. Im Kerngebiet der Potsdamer Kulturlandschaft stellt der Wildpark mit 875 ha, nahezu 1/3 der Insel Potsdam, die zentrale Fläche dar.

Der Wildpark gehört zum "Lennè'schen Verschönerungs-Plan der Umgebung von Potsdam" von 1833. Er wurde ab 1840 angelegt. Ein Teil diente König Friedrich Wilhelm IV als umzäunter Wildpark. Daher rührt der Name. In kulturhistorischer und landschaftsgärtnerischer Hinsicht stellt der Wildpark neben der Lindenallee westlich vom Neuen Palais den zentralen Übergang des höfischen Parks zur geschmückten Havel-Landschaft dar, der deutschen "Flusslandschaft des Jahres 2004". Der Wildpark insgesamt ist ein Gartendenkmal, das auch heute noch die von Sello um 1865 geschaffenen parkartigen Strukturen des Lennè'schen Konzeptes besitzt, das nach Lennès Vorstellung und dem Willen der preußischen Könige den gesamten Bereich zwischen Neuem Palais und der Havel umfasste. Im Wildpark liegen folgende Einzeldenkmäler: die ursprünglichen Eingangstore, d.h. das Nordtor (Kuhfort-Haus), das Südtor (Geltow) und das Sanssouci-Tor; das Hegemeister-Haus (sämtlich Persius-Bauten) und das als Hotel und Restaurant genutzte Bayerische Haus; ferner die Gedenksteine, z.B. an den deutschen Kaiser Wilhelm I.

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15. Pfingstkonzern des Wildpark e.V. am Wegestern
Geschrieben von: Martina Kuhn   

Das bedeutendste gestalterische Element der Lenne’schen Planung für den Wildpark ist sicher der Wegestern mit seinen 8 unterschiedlichen Baumalleen. Diese vereinen sich auf einer Waldlichtung, in deren Zentrum ein Futterschirm nach historischem Vorbild aufgestellt wurde. Dieser idyllische Ort ist wie geschaffen zum Innehalten und Genießen und so zieht es seit 15. Jahren Wildparker, Potsdamer und Besucher der Potsdamer Sehenswürdigkeiten gleichermaßen am Pfingstmontag hierher, um sich von den unterschiedlichsten Darbietungen Potsdamer und Brandenburger Musiker unterhalten und vom Wetter überraschen zu lassen.

In diesem Jahr konnte die bekannte Potsdamer Konzertsopranistin Ute Beckert und ihre Schülerin Juliane Löhning gewonnen werden, die bei strahlendem Sonnenschein Stücke aus bekannten Musicals wie der West-Side-Story, Cats My Fair Lady und Evita als auch so schöne alte Chansons wie „Eine kleine Sehnsucht“ von Friedrich Hollaender und dem Heymann Klassiker „das gibt´s nur einmal“ aus dem Erich Pommer Film, der Kongress tanzt mitreißend vortrugen.

Für die Ausrichtung und Organisation des Konzertes, des kulinarischen Angebotes und der umfangreichen Informationen über den historischen Wildpark und die Arbeit des Wildpark e.V. sorgten, wie jedes Jahr die Mitglieder des Wildpark e.V., die sich seit 2004 für die denkmalgerechte Erhaltung und Pflege des Wildparks in Anlehnung an Lenné'sche Vorstellungen zum "königlichen Wald" einsetzen.

Diese Konzertreihe ist glücklicherweise nicht einmalig, auch im kommenden Jahr ist wieder ein musikalischer Pfingstmontag am Wegestern geplant.

 
Gedenken an Lenné

In Andenken an den großen Landschaftsgestalter und Stadtplaner Peter Joseph Lenné , der heute vor 150 Jahren verstarb,legte der Vorstand des Vereins Wildpark e.V., vertreten durch Olaf Riecke und Peter Grethlein, am Grab einen Blumengruß nieder.
Peter Joseph Lenné war Direktor und seit 1854 Generaldirektor der königlichen Gärten in Potsdam; in dieser Zeit gestaltete er die preußischen Parkanlagen nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten. Auch war er seit 1839 Stadtplaner in Berlin.
Sein Wirken und seine Werke  bestimmen noch heute die Potsdamer Parkanlagen.
Der Verein wird am 11. Juni eine Lenné gewidmete landschaftskundliche Veranstaltung abhalten. Näheres wird noch bekanntgegeben.
Vereinsvorstand

 
10. Wildparker Weihnachtsmarkt

das wunderschöne Wildpark-West liegt im Wald am Havelufer, erreichbar ist es über alte, grüne Alleen und natürlich über die Havel. Kein Wunder, dass auch der Wildparker-Weihnachtsmann segeln kann. Da er seine Jolle schon winterfest gemacht hatte, kam er mit ihr auf dem Trailer zur besten „Kaffee-Zeit“ zum 10. Wildparker Weihnachtsmarkt, um die Kinder mit kleinen Geschenken auf die Adventszeit einzustimmen. Für die jungen Gäste hatte es da natürlich auch schon das traditionelle Stockbrot gegeben, das die Kinder begeistert am offenen Feuer rösteten und dessen Verkaufserlös schließlich an den Wildpark-Verein gespendet wurde.

 

Am Vormittag hatte unsere Bürgermeisterin Frau Hoppe den Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet und auch der Ortsvorsteher Herr Dr. Ofczarik und die Landtagsabgeordnete Frau Dr. Saskia Ludwig hatten Grußworte an die Wildparker und Ihre Gäste gerichtet. Organisiert hatte diesen Markt wieder einmal die tatkräftige Frau Annette Fannrich vom Verein Wildpark e.V., die zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Herrn Riecke nicht nur die Gäste begrüßte sondern auch allen Teilnehmern und den vielen helfenden Händen, die dieses Ereignis möglich gemacht haben, Ihren persönlichen Dank aussprach. Das gemeinsame Weihnachtssingen stimmte endgültig auf den 1. Advent ein.

Ortsansässige und Brandenburger Gastronomen und Handwerke waren diesmal mit 21 Ständen vertreten, und so gab es das größte Angebot an Handwerkskunst und Köstlichkeiten seit dem Bestehen des Weihnachtsmarktes. Die angebotenen Handarbeiten aller Art, Strickwaren, Keramikprodukte, Holzartikel, Drechslerarbeiten und Nistkästen machten das Flanieren auf den Weihnachtsmarkt auch zu einem anregenden Bummel und so konnte neben Schönen für Haus und Garten auch schon das eine oder andere Weihnachtsgeschenk gesichert werden. Musikalisch umrahmt wurde das Marktreiben wieder durch den beliebten "Disc-Jockey" und die Vorführung eines adventlichen "Line-Dancing" durch die Geltower Country-Kids.

Die Spezialitäten der ortsansässigen Gastronomen, Jäger und Angler vertrieben dann den Hunger und die äußere Kälte. So gab es neben Wildschwein am Spieß auch wieder den beliebten Stand der „Anglerklause“ mit Grünkohl, Knacker und Ente. Der Räucherfisch des Anglervereins fand ebenso reißenden Absatz wie der Kaffee und die köstlichen selbstgebackenen Kuchen der Damen der „Volkssolidarität“. Beliebt und begehrt war wie jedes Jahr der traditionelle Vereinskalender mit wunderbaren Fotos unserer großartigen Umgebung des Heimatvereins Geltow. Am Stand des Wildpark e.V. gingen schon frühzeitig die Bratwürste aus und doch gab es dort bis zum Schluss neben interessanten Informationen zur Arbeit des Vereins und die neuesten Aktivitäten in Potsdam bzgl. einer Neuauflage der Havelspange bzw. Netzverknüpfung auch Sanddornglühwein von Christine Berger, heißen Apfelsaft mit oder ohne Calvados und viele gute Gespräche.

Es war wieder ein gelungener, stimmungsvoller Weihnachtsmarkt mit vielen hundert Gästen, guten Begegnungen und einem regen Austausch mit Nachbarn, Bekannten und Freunden von Wildpark-West.

Martina Kuhn

 
Weihnachtsmarkt in Wildpark-West

Der 9. Weihnachtsmarkt in Wildpark -West war wieder einmal ein voller Erfolg.
Mehr als 300 große und kleine Besucher haben die Adventstimmung rund um den Lichterbaum genossen.  Die Organisation hat ganze Arbeit geleistet.
Die Anzahl der Stände hat zugenommen und
das Angebot für die Besucher war vielfältig
erweitert, von diversem Weihnachtsgebäck über Bratwurst mit Glühwein bis zu Strickwaren.


Und das Erscheinen des Weihnachtsmannes mit seinen kleinen Engeln hat die Kinder in den
Bann gezogen; jedes Kind konnte vom Weihnachtsmann ein kleines Geschenk entgegennehmen.
Als um 18:00 Uhr die Lichter erloschen, waren alle Helfer des Vereins total erschöpft aber glücklich

 

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