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Nahe der Gärtnerlehranstalt und des Parks Sanssouci entstand 1842 der Haupteingang zum Wildpark, das Forsthaus Sanssoucitor.
Der Gebäudekomplex besteht wie bei allen Wildparkbauten aus Hauptbau, Anbau und Nebenbau. Charakteristisch für die Persiusbauten der Tiergärten ist, wie auch hier, die gruppierte Disposition der einzelnen Gebäudeteile. Den Haupteingang des Wildparks gestaltete der Architekt im mittelalterlich-normannischen Stil. Zu den Besonderheiten des Bauwerkes gehören der Rundturm und die durch Zinnen vorgegebene ImpluviumDachentwässerung zur Waschküche. Die Baukosten für das Forsthaus beliefen sich auf 7110 Taler. Der Rundturm wurde jahrzehntelang als Feuerbeobachtungsstelle genutzt. Nach 1945 diente das Forsthaus unterschiedlichen Forst- und Wohnzwecken. Seit 1977 befindet sich in dem denkmalgeschützten Gebäude die Tierklinik Potsdam.

Für das Zentrum des achtstrahligen Wegesterns wurde 1842 der Futterschirm, der früher auf der Pfaueninsel stand, wieder verwendet. Den Entwurf für den markanten Futterschirm mit Raufe am Rieddach fertigte A.D. Schadow. Der neue Schutzschirm mit Kupferdach ist dem Schadow-Entwurf vorzüglich nachempfunden; er ist jetzt Anziehungspunkt des östlichen Wildparks. Ein großer Pinienzapfen krönt den Schutzschirm, er symbolisiert die Fruchtbarkeit der Bäume und der Tiere. Folgende Alleen laufen auf den Wegestern zu: die Ulmenallee, die Eichenallee, die Birkenallee, die Akazienallee, die Lindenallee, die Ahornallee, die Buchenallee und die lange Kastanienallee. Die aufgestellten Baumbänke rundherum laden zur Rast ein. Zu bemerken ist, dass Peter Joseph Lenné für die acht Alleen unterschiedliche Baumarten auswählte. Nur in der Lindenallee sind mehrere Linden aus der Entstehungszeit erhalten.

Das Forsthaus Nordtor entstand 1842 in Nähe des Ortes Kuhfort. Für dieses Gebäude wählte Persius den einfachen italienischen Baustil. Neben dem Eingang des Forsthauses befand sich das Hirschtor, das mit zwei von Christian Daniel Rauch geschaffenen Bronzehirschen geschmückt war. Das Hirschtor passierte das Königspaar nur bei Kutschfahrten zum Großen Entenfängerberg.
Die Bronzehirsche wurden 1945 durch die Rote Armee beschlagnahmt. Nach 1945 wurde das Forstgebäude für Wohnzwecke genutzt. Das denkmalgeschützte Gebäude befindet sich in einem mangelhaften Erhaltungszustand und wartet auf eine dringende Rekonstruktion.

Die Hegemeisterbuche stammt aus dem 17. Jahrhundert und zählt somit zu den ältesten Rotbuchen im Wildpark. Vom Revierförster wurde 1996 diese urige Rotbuche am Tag des Baumes als lebendes Baumdenkmal ausgewählt. Seitdem werden am Tag des Baumes im Wildpark Bäume gepflanzt. Rotbuchen sind vielseitig nutzbar und ein beliebtes Malermotiv.

Die Wildmeisterei, 1842 gebaut, ist das bedeutendste und grösste Bauwerk des Wildparks. Hier hatte der diensthöchste Beamte 103 Jahre lang seinen Dienst- und Wohnsitz. Der Gebäudekomplex, bestehend aus Hauptgebäude mit Turm, Anbau und Nebengebäude, ist im mittelalterlich-normannischen Stil errichtet.

Die Baukosten für die ausgeführten Bauwerksteile betrugen 10.458 Taler. Im Keller des Gebäudes wurden die bei den Wildpark-Jagden erlegten Hirsche gelagert. Das denkmalgeschützte Bauwerk wurde 2004/2005 innen und außen gründlich rekonstruiert. Seit 1992 befinden sich in diesem Gebäude die Waldschule und Lagerräume der Revierförsterei Wildpark. Zur Waldschule gehören eine Waldhütte, ein Stufenteich und ein Streuobstgarten in unmittelbarer Nähe. Seit der Rekonstruktion hat der Revierförster hier seinen Dienstsitz.

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